Der Holländische Schäferhund

FCI - Standard

 

Der Holländische Schäferhund ist ein alte Landrasse von holländischem Ursprung. Eine vollständige Beschreibung des FCI - Standards ist unter Rassebeschreibung.

 

Augen auf beim Welpenkauf!

 

Vielen Hundefreunden ist nicht bekannt, dass es tatsächlich unterschiedliche „Papiere" gibt. Dies betrifft natürlich alle Rassen, nicht nur den Holländischen Schäferhund. 

 

Die FCI, Fédération Cynologique Internationale, ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 87 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land, in Deutschland der VDH), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden. Die FCI garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Pedigrees) der Länder, wie auch der Richter. Hieraus ergeben sich die international anerkannten FCI Abstammungsnachweise, Registerpapiere.

 

Der VDH und seine Mitgliedsvereine (beim Hollandse Herder der HSCD e.V.) haben sich im internationalen Vergleich – seit jeher – für ein äußerst strenges Zuchtreglement entschieden. Die entsprechenden Richtlinien legen den höchsten Stellenwert auf die Gesundheit und den Tierschutz.

 

Papiere machen keinen tollen Hund, aber es geht um verantworungsbewusstes Züchten!

 

Auch wenn die Namensgebung UCI und VDHZ ähnlich klingt, was sicherlich purer Zufall ist, gehören Hunde mit UCI oder VDHZ „Papieren" nicht zu den international anerkannten VDH/FCI Papieren.

 

Auch sind die UCI/VDHZ "Papiere" kein Qualitätsiegel der Zucht!

 

Die Entscheidung woher der Welpe kommt, sollte nicht eine Frage der Ersparnis beim Welpenpreis sein.

Gesundheit

 

Die Gesundheit spielt bei der Rassewahl eine entscheidende Rolle. Der Holländische Schäferhund ist, im Vergleich zu vielen anderen Rassen, eine gesunde Rasse.

 

Meine Zuchthunde werden auf HD, ED, LÜW, Spondylose & DM getestet, teilweise auch auf OCD. Auch lege ich großen Wert darauf, dass meine Nachzuchten ausgewertet werden!

 

Es sollte klar sein, dass wir hier über Lebewesen sprechen, die durchaus auch mal erkranken können, doch die Statistiken der letzten Jahre sprechen für den Holländischen Schäferhund. Nur wenige Hunde sind an Hüft,- und/oder Ellenbogendysplasie erkrankt. Krebserkrankungen oder andere schwere Erkrankungen wie Epilepsie sind selten.

 

Ein aktuelles Thema ist die DM, degenerative Myelopathie. Einzelne Trägerhunde sind bekannt, auf der Seite des HSCD e.V. wird eine Liste der in Deutschland untersuchten Hunde geführt und aktualisiert. Meine Hunde sind DM frei (N/N).

 

Ein weiteres aktuelles Thema, leider auch in meiner Zucht, ist der Schaltwirbel. Auch hierüber führt der HSCD e.V. eine Liste der in Deutschland ausgewerteten Hunde.

 

Weitere Informationen zum Thema gibt es unter  Lumbosacraler Übergangswirbel

 

Der Erbgang des LÜW ist nicht erforscht, aber durch die familiäre Häufung ist eine Erblichlkeit offensichtlich. Aus Verpaarungen freier Eltertiere gibt es betroffene Nachzuchten, aus Würfen mit betroffenen Eltern kommen freie Nachzuchten.

 

Welche Faktoren eine Rolle spielen ist unklar, Fakt ist in meinem A-Wurf und B-Wurf ist von freien Hunden, also Grad 0, bis Grad 3 alles vertreten.

 

Welche Auswirkungen der LÜW auf die Gesundheit unserer Hunde hat, kann man nur spekulieren. Bei einem assymetrischen LÜW ist die Gefahr an Cauda Euqina zu erkranken 5x erhöht. 

 

Der LÜW begleitet die Rasse sicher nicht erst seit kurzem, sondern neue und morderen Untersuchungsmethoden ermöglichen uns jetzt erst die Feststellung der Thematik. 

 

NEWS

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10.08.2018

Der Termin für das Nachzuchttreffen 2018 steht... weiterlesen

v.l.n.r Honey, Baya, Sunny

 

Aktualisiert am:

10.08.2018

 

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